Bis ins 19. Jhdt. haben die Dünen mehrere Siedlungen auf der Kurischen Nehrung unter sich begraben. Das "Tal des Schweigens", Geschichten und Gedichte erinnern daran. Durch Bepflanzung und Aufforstung sind viele Wanderdünen der Kurischen Nehrung zum Stillstand gekommen. Der Strand der Kurischen Nehrung genügt hohen Ansprüchen und findet in Europa nicht seines-gleichen: feiner Sandstrand von angenehmer Breite und schier Länge, ohne Belastung von Gezeiten, das endlose Meer mit geringem Salzgehalt. Jeder liegt in der ersten Reihe und hat viel, viel Platz zum Sonnen und Baden. Alle Orte der Kurischen Nehrung liegen an der Haffseite. Zum Strand geht man durch den lichten Wald zu Fuß durch-schnittlich 30 Minuten.
Hinter dem Dünenwall liegt der abwechs-lungsreiche Wald mit Lichtungen, Hügeln und sandigen Wegen, wunderbaren Kiefern, Birken, riesigen Eichen und eindrucksvollen Gruppen von Wachholdersäulen. Die Kultur auf der Kurischen Nehrung ist jahrhundertelang von den seit altersher am Küstensaum siedelnden Kuren geprägt worden. In dem bis heute beliebten Kurenwimpel haben uns die dort wohnenden Fischer eine schöne Erinnerung an ihr Leben hinterlassen.
Die Landesgrenze südlich von Nidden kann in Richtung Königsberg/ Kaliningrad nur mit russischem Visum (auch 2003 voraussichtlich nicht an der Grenze erhältlich!) passiert werden. mit Wartezeiten ist zu rechnen. Im litauischen Teil der Kurischen Nehrung verbinden Busse und Kleinbusse in dichter Folge Nidden mit Schwarzort und der Fähre nach Memel.