Reisebedingungen

1. Ihre Reiseanmeldung sollte möglichst schriftlich erfolgen.

2. Die Anmeldung zu einer auf dieser Website/Homepage beschriebenen Leistung ist ein den Anmeldenden bindendes Angebot zum Vertragsschluss. Der Vertrag kommt durch die schriftliche Reisebestätigung durch den Reiseveranstalter zustande.

3. Eine Anzahlung in Höhe von 15% des gesamten Reisepreises, höchstens jedoch 260 Euro je angemeldeter Person, ist sogleich nach Erhalt der Reisebestätigung durch Überweisung auf das Ihnen genannte Konto zu leisten. Mit der Reisebestätigung erhalten Sie bei Pauschalreisen den Reisepreissicherungsschein. Die Restzahlung muß ohne erneute Zahlungsaufforderung 28 Tage vor Reisebeginn eingegangen sein, sofern im Einzelfall nichts anderes vereinbart wurde. Melden Sie sich erst vier Wochen vor Reisebeginn an, so ist der gesamte Reisepreis sofort zu zahlen.

4. Der Umfang der Reiseleistungen ergibt sich aus dem Prospekt und der Reisebestätigung. Änderungen und Abweichungen einzelner Reiseleistungen vom vereinbarten Inhalt des Reisevertrages, die nach Vertragsabschluss notwendig werden und die nicht vom Reiseveranstalter wider Treu und Glauben herbei geführt wurden, sind nur gestattet, soweit sie nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der Reise nicht beeinträchtigen. Eine Reiserücktrittskostenversicherung ist im Reisepreis nicht enthalten.

5.1 Der Reiseveranstalter behält sich vor, die ausgeschriebenen Preise anzupassen bei Erhöhung der Beförderungskosten oder der Abgaben für bestimmte Leistungen, wie Hafen- oder Flughafengebühren, Treibstoffzuschläge oder einer Änderung der einschlägigen Wechselkurse. Die Änderung erfolgt in diesem Fall in dem Umfang, wie sich die Erhöhung pro Person auf den Reisepreis auswirkt. Eine Anpassung des Reisepreises aus den genannten Gründen ist auch bei bereits erfolgter Bestätigung der Reise vorbehalten, allerdings nur dann, wenn zwischen dem Vertragsabschluss und dem vereinbarten Reisetermin mehr als 4 Monate liegen.

5.2 Der Vorbehalt der Preisanpassung gilt auch für den Fall, dass die vom Kunden gewünschte und im Katalog ausgeschriebene Pauschalreise nur durch den Einkauf zusätzlicher Kontingente nach Veröffentlichung des Prospektes verfügbar ist.

6. Soweit nach Buchung einer Reiseleistung auf Wunsch des Kunden Änderungen hinsichtlich des Termines, der Unterkunft etc. vorgenommen werden, wird eine Umbuchungsgebühr von 25 EUR je Person erhoben.

7. Der Rücktritt des Kunden vom Reisevertrag ist jederzeit formlos möglich, sollte aber schriftlich erfolgen. Der Reiseveranstalter kann als Entschädigung für Vorkehrungen und Aufwendungen pauschalierte Rücktrittskosten in folgender Höhe verlangen

a) bei Pauschalreisen: bei Rücktritt bis zum 45. Tag vor Reisebeginn: 15% des Reisepreises; bei Rücktritt ab dem 44. Tag vor Reisebeginn: 35% des Reisepreises; bei Rücktritt ab dem 30. Tag vor Reisebeginn: 65% des Reisepreises; bei Rücktritt ab dem 15. Tag vor Reisebeginn 75% des Reisepreises; bei Rücktritt ab dem 5. Tag vor Reisebeginn 80% des Reisepreises; bei Rücktritt am Reisetag oder Nichterscheinen: 90% des Reisepreises.

b) bei Gruppenreisen (geführte Reisen): bei Rücktritt bis zum 45. Tag vor Reisebeginn: 15% des Reisepreises; bei Rücktritt ab dem 44. Tag vor Reisebeginn: 45% des Reisepreises; bei Rücktrittab dem 30. Tag vor Reisebeginn: 80% des Reisepreises; bei Rücktritt am Reisetag oder Nichterscheinen:85% des Reisepreises.

c) Nur Flug: Für Flüge, die auf Wunsch des Kunden zu aktuellen Preisen gebucht (vermittelt) werden, gelten die Stornierungs- und Umbuchungsbedingungen der Fluggesellschaft. Die Stornierungskosten betragen nach Ausstellungdes Flugscheins (i.d.R. sofort) bis zu 100%.d) bei Stornierung anderer Leistungen gelten sinngemäß die unter a) genannten Regeln.

Dem Kunden bleibt es unbenommen, dem Reiseveranstalter geringere Schäden nachzuweisen. Wir empfehlen Ihnen den Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung.

8. Der Reiseveranstalter kann vom Vertrag zurücktreten oder Ersatztermine anbieten, wenn die Durchführung der Reise aus nicht zu vertretenden Gründen unzumutbar ist (z.B. höhere Gewalt, Nichtrealisierbarkeit am Zielort zugesagte rLeistungen) oder wenn bei Gruppenreisendie jeweils genannte Mindestbeteiligung nicht erreicht wurde. Im letzteren Fall hat der Reiseveranstalter das Recht, bis spätestens 2 Wochenvor Reisebeginn zurückzutreten. Können Sie die Ersatzangebote nicht akzeptieren, werden Ihr eZahlungen erstattet.

9. Die Haftung des Reiseveranstalters für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist gemäß den Bestimmungen des BGB (651h Abs.1) auf den dreifachen Reisepreis beschränkt, a) soweit ein Schaden des Reisenden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wird oder b) soweitder Reiseveranstalter für einen dem Reisenden entstehenden Schaden allein wegen Verschulden eines Leistungsträgers verantwortlich ist. Im übrigen gelten gem. §651h Abs. 2 die internationalen Übereinkommen für den Luftverkehr und die sich daraus ergebenden Haftungsbeschränkungen.

10. Der Reiseveranstalter haftet Ihnen für eine gewissenhafte Reisevorbereitung, sorgfältige Auswahl und Überwachung der Leistungsträger und unserer Mitarbeiter, die Richtigkeit der Beschreibungen und die ordnungsgemäße Erbringung der vereinbarten Leistungen.

11. Wenn Sie es wünschen, besorgen wir Ihnen die notwendigen Visa. Die Beschaffung der Visa ist jedoch nicht Bestandteil unserer Leistung als Reiseveranstalter. Für die rechtzeitige Erteilung und Übersendung der Visa durch die jeweilige diplomatische Vertretung übernehmen wir keine Haftung. Für Fremdleistungen, die nur vermittelt werden, (z.B. ein Konzertbesuch) wird keine Haftung übernommen.

12. Obwohl die Leitungen der Hotels sich bemühen, Wünsche der Kunden zufrieden zu stellen, können Versehen und Mängel nicht ausgeschlossen werden. Sollte ein Mangel vorliegen oder sollten Sie einen Wunsch haben, wenden Sie sich bitte sofort an die Direktion des Hauses und/oder an die Dolmetscherin bzw. an unsere Mitarbeiter. Aus Erfahrung wissen wir, dass Wünsche berücksichtigt werden oder Abhilfe geschaffen wird. Ansprüche wegen nicht vertragsgemäßer Erbringung einer Reise sind innerhalb eines Monats nach vertraglich vorgesehener Reisebeendigung geltend zu machen, sofern der Reisende nicht ohne Verschulden an der Einhaltung der Frist gehindert war. Ansprüche des Reisenden nach §§ 651c bis 651f BGB verjähren in zwei Jahren. Die Verjährung beginnt mit dem Tag, an dem die Reise dem Vertrag nach enden sollte.

13. Diese Reisebedingungen entsprechen den gesetzlichen Vorschriften, die auch bei Änderungen Vorrang haben.

Hildegard Willoweit . Litauen-Reisen GmbH . Kaiserstraße 22 . 97070 Würzburg